ChatGPT legt Markenempfehlungen vor der Suche fest
Die wichtigste GEO-Meldung der Woche kommt von Search Engine Journal: Neue Forschungsdaten zeigen, dass ChatGPT Markennamen in seine eigenen internen Suchanfragen einbettet, bevor es aktuelle Webinhalte abruft. In diesen internen Abfragen genannt zu werden, soll 33-mal wertvoller sein als in den abgerufenen Ergebnissen zu erscheinen — die Markenpräsenz in den Trainingsdaten des Modells überwiegt also die Echtzeitsuche bei weitem.
Ergänzend dazu veröffentlichte Kevin Indig im Growth Memo eine Originalanalyse von 35.000 ChatGPT-Zitaten: UGC-Plattformen halten bei SaaS-bezogenen Prompts über die gesamte Customer Journey hinweg mehr zitierten Domain-Anteil als Review-Seiten und Publisher zusammen. Indig schlussfolgert, dass KI-Sichtbarkeit vor allem in Kanälen aufgebaut wird, die man nicht direkt kontrolliert — Foren, Reddit und Community-Plattformen.
Search Engine Journal berichtet außerdem, dass ChatGPTs eigener Suchindex kleine Websites mit vergleichbarer Häufigkeit wie große Seiten ausspielt, ohne erkennbaren Unterschied zwischen lizenzierten und nicht lizenzierten Inhalten.
01 Search Engine Journal 02 Kevin Indig (Growth Memo) 03 Search Engine Journal